„Meine Sexualität"

 

Jeder Mensch hat sie, aber kaum jemand redet darüber:

 

Die eigene Sexualität.

 

Dabei gibt es kaum einen Mann und kaum eine Frau, die sich noch nicht schon einmal gefragt hat:

"Geht es anderen eigentlich auch so, dass ...?"

Leistungsgedanken, das Gefühl, etwas Bestimmtes tun zu müssen oder auch Versagensängste und viele andere Dinge verunsichern viele Menschen in ihrer Sexualität.

Viele Menschen bleiben mit diesen Fragen allein.

 

Diese Seite ist für uns deshalb der Beginn der Umsetzung einer Vision:

Durch anonyme Umfragen einen Raum zu schaffen, in dem Menschen sich in dem wiederfinden können, was andere Menschen von sich selbst erzählen.

Über ihre eigenen Gedanken zu ihrer eigenen Sexualität.   

 

So kann nach und nach ein Raum entstehen, in dem Menschen erleben:

 

"Mit dem, was ich in meiner Sexualität erlebe, bin ich nicht allein!"

 

Direkt zu den Umfrageergebnissen geht es: hier

 

 

Für eine erfüllende Gestaltung der eigenen Sexualität ist vor allem eines ganz besonders wichtig:

 

Sexuelle Selbstbestimmung

Zuerst einmal lohnt es sich, den Begriff der Selbstbestimmung an sich zu klären:

 

Wozu benötigt ein Mensch sie eigentlich?

Selbstbestimmung dient der Selbsterhaltung durch bestmögliche und eigenverantwortliche Erfüllung unserer Grundbedürfnisse.

So sorgen wir dafür, dass wir schlafen gehen, wenn wir müde sind, etwas essen, wenn wir hungrig sind, dass wir einen sicheren Rückzugsort haben und vieles mehr.

Kurz: Wir sorgen dafür, dass es uns im Rahmen des Möglichen gut geht.

Gleiches gilt für unsere seelischen Grundbedürfnisse. Im Allgemeinen streben wir danach, uns mit anderen Menschen verbunden zu fühlen, Selbstkontrolle und Orientierung in unserem Leben zu erleben, Lust anstreben und Unlust vermeiden zu können, und uns selbst als wertvoll zu erleben.

 

 

In der persönlichen sexuellen Entwicklung sind wir jedoch zahlreichen Einflüssen ausgesetzt, die auf unsere Selbstbestimmung einwirken:

Erziehung, Werbung, Pornografie, Verbote und Tabus, Aufklärung, sexuelle Ideale und Idole, Rollenbilder von Mann und Frau, usw...

 

Das alles sind Einflüsse, die uns nicht nur Orientierung geben, sondern den Raum unserer sexuellen Erntfaltung auch begrenzen können. 

Vieles davon wirkt sich un unserem Leben aus, ohne dass es uns wirklich bewusst ist.

 

"Es gibt Stereotype, die so im Hindergrund mitlaufen,

ohne dass ich mir das im Moment bewusst mache.

Ich verhalte mich auch in vertrauten Mustern und bestätige sie vor mir selber. 

Dadurch verenge ich auch in sexuellen Begegnungen gedankenlos."

 

So beschreibt das eine Teilnehmerin in einer der vielen Umfragen, die wir durchgeführt haben und sich im Buch

Männliche und weibliche Erregungskurven

wiederfinden.

 

Hier wird deutlich, dass sexuelle Selbstbestimmung mehr ist als das öffentlich diskutierte

"Nein heißt nein", Geburtenkontrolle und Gesetzgebung:

Sich z.B. dem Erhalt der Partnerschaft zuliebe auf Sex einzulassen, ohne Lust zu empfinden, oder jede Gelegenheit zum Sex wahrnehmen zu müssen, egal ob Lust da ist oder nicht, hat mehr mit Abhängigkeiten als mit Selbstbestimmung zu tun.

Und das schränkt die Möglichkeiten der eigenen sexuellen Entfaltung ein. 

Ebenso wie z.B. eine negatives und abwertende Sicht auf den eigenen Körper.

Viele weitere Beispiele lassen sich in den Ergebnissen unserer

Umfrage zur sexuellen Selbstbestimmung erkennen.

 

Aber sich bewusst zu machen, was auf uns einwirkt und uns oft auch begrenzt, lohnt sich!

Denn wenn wir die Ursachen und Beweggründe unserer Abhängigkeiten erkennen, und danach forschen, welche Gefühle und Bedürfnisse wir tief in uns tragen, erweitert sich unser Handlungsspielraum und wir erhalten größere Freiheit, unsere Sexualität selbstverantwortlich und ganz im eigenen Sinne lustvoll zu gestalten.

 

Sexuelle Selbstbestimmung  ist etwas, das uns das ganze Leben lang mit unterschiedlichsten Aspekten beschäftigt.

Das zeigen uns die Antworten von 39 Menschen im Alter zwischen unter 20 und 80 Jahren, die an unserer Umfrage zum Thema Sexuelle Selbstbestimmung teilgenommen haben. Eifersucht, die Sicht auf den eigenen Körper, sexuelle Ideale und Tabus, Glaubenssätze und vieles mehr wurde angesprochen.

Wir danken allen Teilnehmern für Ihre vielen unterschiedlichen und immer bereichernden und Antworten auf unsere Fragen.

 

Hier die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema

Hier finden Sie uns

Beziehungsperspektive
Karlstr. 3
12307 Berlin Lichtenrade

 

Kontakt

Rufen Sie einfach an 030/ 75 70 84 34 oder nutzen sie unser Kontaktformular.

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